Technik
Hintergrundbilder bei Google
0Seit neustem ist die Google-Suche mit einem Hintergrundbild versehen. Sinn und Zweck sind mir zwar immer noch ein wenig Schleierhaft aber ok. Bereits gestern konnte man lesen, dass die Benutzer sich Bilder aussuchen können. Dies stimmt auch so. Sobald man sich mit seinem Google-Konto anmeldet, besteht die Möglichkeit sich aus vielen Bildern das schönste auszusuchen.
Jedoch wird auch der gemeine User ohne Google-Konto mit einem Hintergrundbildchen bespaßt. Dies ist auch auf den zweiten Blick sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe Google eigentlich immer benutzt, weil es eine einfache Website war und sich auf das wichtigste, die Suche, beschränkte. Durch das aktuelle Standard-Bild wird dies jedoch verzehrt! Der Nachteil für den Standard-Anwender ohne Konto ist auch, dass er das Bild noch nicht einmal deaktivieren kann.
Positiv kann man noch nennen, dass der Hintergrund in der Ergebnisanzeige weiterhin schlicht Weiß ist!
Ich empfinde das Bild als störend, habe aber dank meines Kontos die Chance den Hintergrund zu ändern bzw. einfach ein weißes Bild zu hinterlegen. Ob sich diese Neuerung lange hält, bezweifle ich stark. Naja, warten wir mal ab wie die anderen User darauf reagieren und was diese davon halten. Gibt ja genug User die Google jeden Tag benutzen
Ich werde also ab sofort verstärkt die Suchfunktion im Firefox (oben rechts) benutzen… auch keine schlechte Alternative
UPDATE: Google hat die Aktion mit den Hintergrundbilden inzwischen abgebrochen. Wegen einer Panne bei Google war ein Erklärungstext für die meisten Nutzer (für mich auch nicht!) nicht zu sehen: “Deshalb dachten viele Leute, wir hätten unsere Homepage dauerhaft geändert, so dass wir beschlossen, die heutige Serie vorzeitig abzubrechen. Wir freuen uns über die Reaktionen und die Geduld.”
GRUB 2 Bootreihenfolge definieren
2Ich bin von einem Arbeitskollegen gefragt worden, wie man im GRUB 2 die Bootreihenfolge verändern kann. Er würde gerne als erstes sein Windows 7 booten lassen und nur bei Bedarf und von Hand den Eintrag für sein Ubuntu auswählen. Bei der vorherigen Version vom GRUB war das alles gar kein Problem gewesen. Hier konnte man einfach die menu.lst anpassen und fertig. Da es aber beim GRUB 2 keine menu.lst mehr gibt, wurde das ganze ein wenig komplizierter. Ich habe schließlich drei Möglichkeiten gefunden, dass ganze umzusetzen!
1. Startupmanager
Man kann sich über die Konsole (oder auch gerne das Software-Center) das Programm “Startupmanager” installieren. Einfach das Terminal starten und
sudo apt-get install startupmanager
eingeben. Nach der Installation kann man das Programm dann mit
sudo startupmanager
starten. Es ist natürlich auch unter System -> Systemverwaltung als Icon zu finden! Hier kann man nun per Dropdown-Feld das gewünschte Betriebssystem einstellen, welches zuerst gebootet werden soll!
2. grub.cfg anpassen
Hier kopiert man einfach den Starteintrag für das gewünschte Betriebssystem bzw. den gewünschten Kernel oberhalb des aktuellen Standardeintrags.
Der Nachteil an dieser Methode ist jedoch, das mit dem Befehl update-grub die Datei überschrieben wird. Danach muss man die Änderungen von Hand wieder neu einpflegen!
3. Skript anpassen
Die Skripte, welche die grub.cfg schreiben, sind im Verzeichnis /etc/grub.d zu finden. Die Zahlen vor dem eigentlichen Skriptnamen, spiegeln die Reihenfolge wieder, in der die Skripte abgearbeitet werden. Wenn wir nun als das Skript 30_os-prober vor das Skript 10_linux kopieren (z.B. 09_os-prober), wird zuerst das alternative Betriebssystem in der Liste des GRUB auftauchen und auch zuerst gebootet werden.
Nach dem Umbenennen muss man natürlich noch
sudo update-grub
ausführen, damit die grub.cfg neu geschrieben wird!
ACHTUNG: Änderungen am Bootloader erfolgen immer auf eigene Gefahr hin! Man kann sich damit auch den GRUB zerschießen. Dann hilft nur eine Neuinstallation des Bootloaders über eine Live-CD! Seit also bitte vorsichtig und schaut euch die Änderungen besser zweimal an, bevor ihr diese ausführt!
Online-Speicher mit Synchronisation
0Ich laufe seit einiger Zeit immer mit einem USB-Stick in der Tasche durch die Gegend. Auf diesem sind meine wichtigsten Dokumente und Fotos abgespeichert. Dies dient auf der einen Seite als Backup der wichtigsten Daten und auf der anderen Seite bekämpft es das Problem mit meinen unterschiedlichen Rechnern.
Da ich zu Hause einen festen PC und mein Netbook einsetzte und auf der Arbeit ja auch einen PC stehen habe, ist das mal gar nicht so einfach die Daten immer überall auf dem aktuellsten Stand zu haben. Früher habe ich das ganze einfach auf dem USB-Stick gespeichert und diesen dann mit mir rumgetragen. Leider vergisst man diesen dann des öfteren doch mal im USB-Anschluss eines der PCs. Dafür habe ich jetzt nach einer eleganteren Lösung gesucht und auch eine gefunden: die Dropbox!
Man muss sich lediglich einen Account anlegen und dann auf den gewünschten PCs eine kleine Software installieren. Bei dem Standard-Account hat man 2 GB Speicherplatz für umsonst mit dabei. Das gute an der Dropbox ist aber, dass es die Software sowohl für Windows, Linux, Mac und das iPhone gibt!! Somit klappt der Datenabgleich nicht nur zwischen meiner Arbeitsstation zu Hause und bei MK sondern auch mit dem Netbook und Ubuntu als Betriebssystem.
Nach der Installation findet man unter seinen “Eigenen Dateien” bzw. seinem Homeverzeichnis bei Linux den Ordner “My Dropbox”. Hier drunter kann man sich nun eigene Ordner erstellen und seine Daten hinein kopieren. Die Daten werden dann automatisch auf den Online-Speicher kopiert und sind nur Sekunden später von den anderen registrierten PCs zu sehen.
Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit Ordner für Freunde oder Kollegen freizugeben. Für diese ist dann kein Dropbox-Account Pflicht, sie können so drauf zurückgreifen! Falls einem die 2 GB Speicher zu klein sein sollten, gibt es auch noch die Möglichkeit den Speicher zu vergrößern. Man kann einmal Freunde werden und dafür pro neuem Benutzer + 250MB bekommen (geht bis max. 8 GB) oder Speicher kaufen. Es gibt zwei größere kostenpflichtige Produkte: 1. 50 GB Speicher für 9,99 $ pro Monat und 2. 100 GB Speicher für 19,99 $ pro Monat!
Ich glaube aber nicht das ich mehr als die 2 GB benötigte
Solltet ihr jetzt der Meinung sein, dass dieses System auch euren Alltag vereinfachen kann, so könnt ihr euch hier registrieren und das ganze einfach kostenlos testen!
Routertausch
0Ich musste letzte Woche meinen Netgear Router austauschen. Ich hatte ständig Probleme mit meiner DSL-Leitung und Teleos konnte angeblich keinen Fehler feststellen. Bereits vor einigen Wochen hatte ich mich mit dem Thema Fritz!Box auseinandergesetzt und mich schon entschieden, mir später eine solche zuzulegen.
Jetzt kam das später aber früher als gedacht! Welche Box sollte es denn nun werden? Die Auswahl ist ja nun nicht grade gering. Daher musste ich mir selber erst einmal darüber klar werden, was ich alles an Funktionen brauche und welche für mich überflüssig sind. Die Telefonie sollte spätestens nächsten Jahr eh komplett auf VoIP umgestellt werden, daher brauchte ich keine ISDN-Telefonanlage in der Fritz!Box mit bei. Somit reicht für meine Bedürfnisse ein 7240 aus!
Dieses Modell gibt es nur leider nicht im freien Handel zu kaufen, da es speziell für 1&1 hergestellt und vertrieben wird. Darum suchte ich einfach mal beim Online-Auktionshaus ebay nach deiner 7240. Hier bin ich dann auch fündig geworden und auch der Preis stimmte. Sofortkauf für 69,95€ zzgl. 4,00€ Versand… 3, 2, 1 – meins!
Die Box kam dann auch vier Tage später bei mir auf der Arbeit an. Als ich das Paket öffnete bekam ich erstmal einen kleinen Schock. Die Box war wie vollkommen in Ordnung und auch komplett geliefert worden, jedoch war der Vorbesitzer wohl Kettenraucher gewesen und die Box roch entsprechend! Als ich zu Hause angekommen war griff ich als erstes zur Febreze-Dose. Auf ein Tuch und dann schön die Box geschrubbt. Was soll ich sagen, es hat gewirkt!! Die Box stinkt kaum noch nach Rauch, auch nicht nach inzwischen über 72 Stunden Dauerbetrieb.
Box einzurichten war relativ einfach. Die Abfragen im Assistenten sind leicht zu verstehen und selbsterklärend. Ich habe auch bereits meine VoIP Anschlüsse konfiguriert und konnte dank der DECT-Funktion in der Fritz!Box mein Siemens SL1 registrieren. Vor allem die Möglichkeit meine bereits vorhandenen DECT-Telefone weiterzunutzen finde ich besonders stark. Somit muss ich keine neuen Telefone kaufen und bin trotzdem Schnurlos unterwegs.
Die Box verfügt auch ab Werk über die Möglichkeit einen dnynds.com Account einzurichten. Dieser meldet dann sofort die aktuelle IP an den dyndns-Dienst, sobald die Zwangstrennung stattgefunden hat. Besonders schick ist auch die Möglichkeit vom Wake-on-LAN. Damit kann man seine PCs über einen Knopfdruck auf der Benutzeroberfläche der Fritz!Box starten lassen.
In den nächsten Tagen werde ich dann noch versuchen die Fax-Funktionen über VoIP einzurichten und zu testen.
Firmware-Update auf Playstation3
0Sony hat eine neue Firmware für die Playstation3 veröffentlicht. Die aktuelle Version erhöht sich damit auf 3.30. Die Firmware ist für das Playstation-Network Pflicht, somit kommen Benutzer des Netzwerks um ein Update nicht rum!
Größte Neuerung ist die geänderte Verwaltung der Trophys. Die Trophäen kann man für bestimmte Ereignisse in den Spielen sammeln z.B. für ein Freistoß-Tor in FIFA 10. Durch das Update wird vor allem sie Sortierung der Trophys wie auch die Möglichkeit zum Vergleichen mit Freunden verbessert.
Auch bereitet die neue Firmware die PS3 schon für spätere Updates vor. Hier nennt Sony vor allem das stereoskopische 3D-Gaming, welches im Juni 2010 zur Verfügung stehen soll. Zu diesem Zeitpunkt startet der Verkauf von Sony Bravia 3D-Fernsehern. Auch soll es später möglich sein 3D-Blue-rays abzuspielen. Dies natürlich nur in Verbindung mit einem entsprechenden 3D-Fernseher!